Berlin vernetzt
Link verschicken   Drucken
 

Spielberichte Ü 38

19. Spieltag

RW Spandau – SG Raddatz  8:0 (5:0)

Mo., 16.04., 19:30h, Grüngürtel

 

Aufstellung:  Matze L. – Mirco, Micha W., Micha Sch. – Blacky, RoBlo, Nikos – ToBlo, Micky, Matze R.

Tore: 1. Min. 1:0 Blacky, 6. Min. 2:0 Blacky, 12. Min 3:0 ToBlo, 18. Min. 4:0 Blacky, 30. Min. 5:0 RoBlo, 32. Min. 6:0 Micha Sch., 36. Min. 7:0 RoBlo, 44. Min. 8:0 Nikos

Bes. Vorkommnisse: Raddatz die ersten 10 Minuten in Unterzahl. In der 44. Min beim Stand von 8:0 trat der Gegner nicht mehr an.

 

2018 weiterhin schadlos.

Heute ging es gegen den alten Konkurrenten SG Raddatz. In der letzten Saison erreichten sie als „neue“ Truppe in der Landesliga einen hervorragenden 2. Rang, schrammten knapp am Aufstieg vorbei. In dieser Saison sieht es aber weniger erfolgreich aus. Mit einer Tordifferenz von 49:54 und 18 Punkten lagen sie vor dem Spiel auf dem fiktiven Abstiegsrang 11 und kassierten in den 9 ausgetragenen Pflichtspielen 2018 7 Niederlagen. Dennoch waren wir gewarnt, denn im Hinspiel setzte es für uns eine 4:3 Niederlage.

Um die gute Bilanz 2018 beizubehalten und uns im oberen Drittel der Tabelle festzusetzen war ein Sieg Pflicht.

Raddatz hatte am Vortag ein Spiel auszurichten und war personell gebeutelt, die ersten 10 Minuten mussten sie in Unterzahl spielen. Und dies machten wir uns gleich zu nutze. Devise war an diesem Tag den Gegner schon in der eigenen Hälfte zuzustellen, da wir aus den Erfahrungen der Vergangenheit wussten, eigentlich eine spielstarke Mannschaft vorzufinden, die aus einer kontrollierten Defensive ihr Spiel aufbauen und wir sie zwingen wollten, mit langen Bällen zu spielen die unsere kopfballstarken Defensivspieler dann abpflücken sollten.

Die erste Aktion unsererseits und gleich das 1:0 nach gefühlten 10 Sekunden. Rekordverdächtig! Nach 6 Minuten dann gleich nachgelegt. Schon hier war deutlich zu merken, dass Raddatz nicht ihre „Beste Truppe“ aufbieten konnte. Wir belagerten das Tor, gingen aber zeitweise fahrlässig mit unseren Chancen um. Dennoch zog unser taktisches System, der Gegner hatte 0 Toraktionen in Halbzeit 1. Vorzuwerfen ist eigentlich nur, dass wir zeitweise einfach zu ungenau agierten, aber dennoch fielen die Tore. So ging es mit einem klaren 5 Tore Vorsprung in Halbzeit 2. Weiterhin blieben wir am Drücker und konnten weitere 3 Tore erzielen. In der 44. Minute beim Stand von 8:0 trat der Gegner dann nicht mehr an.

 

18. Spieltag

BSG Commerzbank -  RW Spandau -:- (-:-)

Spiel verlegt

 

 

 

 

17. Spieltag

BSG Max-Bürger-Khs - RW Spandau 0:14 (0:7)

Sa., 24.03., 10:40h, Kühler Weg

 

Aufstellung: Mirco – Micha Sch., Micha W., Hanfi – RoBlo, Blacky – ToBlo, Bernard

Tore: 5 x RoBlo, 3 x Hanfi, 3 x ToBlo, 2 x Micha W., Blacky

Bes. Vorkommnisse: ---

 

Höchster Sieg seit Bestand der Ü 38 !!

Gegen den Tabellenletzten, bei nur einem Sieg und 12 Niederlagen und einer Tordifferenz von 12:93 Treffern, waren wir ausnahmsweise wohl Favorit. Die durchweg sympathische Truppe vom Kühlen Weg, die auch in den vergangenen 2 Jahren jeweils am Tabellenende stand, hatte zweitweise harsche Niederlagen zu verbuchen (u.a. 0:17, 2 x 1:10, 0:9, 0:8) und trat auch schon 2 x nicht an. Wir konnten in den 5 ausgetragenen Spielen der Vergangenheit 5 Siege einfahren, bei einer Trefferbild von 37:5, Siege von z.B. 10:1 und 12:2 standen auf dem Spielbericht.

Zum Spiel gibt es nicht viel zu sagen. Der Gegner, vollzählig mit Wechselspieler angetreten, stand von der ersten Minute an unter permanenten Druck und Belagerung unsererseits. Ihnen gelang es während der gesamten Spielzeit nicht gefährlich vor unserem Tor zu erscheinen. In diesem natürlich durchweg fairen Spiel wäre bei konsequenter Ausnutzung der Chancen ein noch höherer Sieg durchaus möglich gewesen.

 

 

 

16. Spieltag

RW Spandau – Blau-Weiß Berthold 6:0 (W)

Mo., 12.03., 19:30h, Grüngürtel

 

Aufstellung:

 

Der Teamverantwortliche setzte uns am Spieltag gegen 17:30 Uhr in Kenntnis, dass Berthold nicht antreten wird. Dementsprechend 3 Punkte am Grünen Tisch.

Somit verließen wir die fiktiven Abstiegsränge.

 

15. Spieltag

BSG Behring - RW Spandau 1:3 (0:1)

Mi., 07.03., 19:45h, Wedellstraße

 

Aufstellung: Matze L. – Mirco, Mario, Micha W., Micha Sch. – Ronny, Matze R. – ToBlo, Bernard

Tore: 8. Min. 0:1 ToBlo, 41. Min. 0:2 Micha W. (Handneunmeter), 46. 0:3 Micha Sch., 50. Min. 1:3 Behring

Bes. Vorkommnisse: ---

 

RWS schlägt Tabellenzweiten!!!

 

Krasser Außenseiter waren wir in diesem Spiel, wo wir als Tabellenelfter gegen den Tabellenzweiten Behring antraten, die bis zum Spiel nur eine Niederlage kassierten (4:5 gegen BSG Vattenfall) und Punktgleich mit dem Tabellenführer BSG BMW (bei einem Spiel weniger) waren.

Und es ging erst einmal schon schlecht los. Mit Walli, Blacky und „Gerdchen Müller“ Micky sagte fast die komplette Offensivabteilung krankheitsbedingt ab, und Abwehrrecke Hanfi war dienstlich verhindert. Dennoch bekamen wir 9 Aktive auf den Platz, sein Debut gab Neuzugang ToBlo, der Bruder von Ronny.

Und dieser lieferte einen Einstand nach Maß.

Beide Mannschaften gingen in der Anfangsphase ein hohes Tempo und nach feiner Vorarbeit von Micha W. netzte ToBlo ein. Behring rieb sich verwundert die Augen, wie konnte das sein? Gegen den Abstiegskandidaten plötzlich 0:1 zurückzuliegen? Sie brauchten dann eine Weile um sich neu zu sortieren.

Wir standen in einem 3 – 2 – 1 System sicher und ließen kaum Chancen zu. Sicherlich war Behring technisch stark, blieben aber immer wieder an unserer vielbeinigen Abwehr hängen. Aber nicht nur kämpferisch überzeugten wir, immer wieder erspielten wir uns durch Konter Chancen, konnten diese aber nicht in Toren ummünzen. Taktisch waren wir ebenfalls gut eingestellt, zeitweise attackierten wir den Gegner schon in seiner Hälfte, dann wieder standen wir tief, abwartend.

Zum Halbzeittee wurde dann die Devise ausgegeben, genauso wie in Halbzeit 1 zu agieren. Während Behring weiterhin gefällig kombinierte, aber nie zu konkreten Abschlüssen kam, nie den entscheidenden Pass spielte, blieben wir komplett ruhig und spielten unser Spiel. Welches schließlich auch von Erfolg gekrönt war. Nachdem wir 1 – 2 gute Chancen ausließen, kam es zu einem Gestocher und Gewusel im Behring Strafraum und ein Behring Spieler konnte nur per Hand den Einschlag verhindern. Den folgenden Neunmeter verwandelte Micha W. kalt, obwohl der Keeper die Ecke erahnte. Wer jetzt glaubte, jetzt beginnt der große Ansturm der Behringer war enttäuscht, sie spielten zwar weiterhin stark, kamen aber nicht zu zwingenden Chancen.

Das 3:0 war eigentlich dann die Vorentscheidung. Aus 30 Meter nahm Micha Sch.  Maß und zirkelte den Ball ins rechte Angel des Behring Tores. Er sagt zwar, der Ball ist ihm über den Schlappen gerutscht, ich aber bin der Meinung, genau so war es gewollt. Jetzt begann 10 Minuten vor Schluss die stärkste Phase des Gegners. Sie warfen jetzt alles nach vorne und kamen zum Ehrentreffer. Aber die Zeit rannte ihnen weg und wir standen dann wieder sicherer und hatten zwischenzeitlich sogar die Chance zum 0:4.

Fazit: Ein nicht erwarteter Sieg gegen eine technisch starke Spitzenmannschaft, so dass wir Anschluss ans Mittelfeld halten konnten. Stark an diesem Tag der Debutant ToBlo, der als Spitze immer wieder für Gefahr sorgte, Matze L. der die wenigen Chancen des Gegners zunichte machte. Ansonsten waren alle hyperengagiert und machten ein blitzsauberes Spiel.

 

14. Spieltag

Lichtenrade Ost - RW Spandau 2:4 (1:3)

So., 08.04.,12:00h, Halker Zeile

 

Aufstellung: Matze L. – Ronny, Mirco, Nikos, Micha W. – ToBlo, Walli – Bernard, Micky

Tore: 1. Min. 0:1 ToBlo, 6. Min. 0:2 Toblo, 14. Min. 1:2 Lira, 22. Min. 1:3 Micha W. (Handneunmeter), 44. Min. 2:3 Lira, 52. Min. 2:4 Micha W.

Bes. Vorkommnisse: ---

 

Im Hinspiel besiegten wir den altbekannten Gegner 3:1, jetzt 4:2 in einem Spiel, wo es eigentlich nur noch um die Goldene Ananas ging. Für beide Teams geht es um nichts mehr, der Abstand zur Spitze bzw. nach unten ist zu groß. Dennoch waren wir voll motiviert, denn wir wollten unsere positive Bilanz mit 4 Siegen und einer unglücklichen Punktspielniederlage beibehalten. Im Hinspiel galten wir noch als Außenseiter (s. Spielbericht vom 05.02.18), jetzt aber zumindest als gleichwertiger Gegner. Lira Ost in 2018 mit einer Quote 2 – 2 – 3, also nicht optimal, in das Jahr gestartet.

Zum Spiel:

Bevor Lira überhaupt einmal den Ball berührte, lagen sie schon nach einem „Strich“ durch ToBlo 0:1 hinten. Diesen Schuss hat der Keeper wahrscheinlich noch nicht mal wahrgenommen! Kurz danach, wiederrum durch ToBlo das 0:2, diesmal unten rechts. In der Folge des Spieles dann verteiltes Spiel, ohne nennenswerter Höhepunkte auf beiden Seiten. RWS stand hinten sicher, Lira nach vorne ohne wirkliche Durchschlagskraft. So musste den Südberlinern ein Standart helfen. Eine extrem hart in die Mitte geschlagene Ecke wurde durch Walli perfekt abgefälscht. Leider in unser Tor, da bekam Walli seinen Körper nicht mehr weg. Mit einem unhaltbar getretenen Handneunmeter konnte Micha W. den alten Abstand aber schnell wieder herstellen.

In Halbzeit 2 wollten wir das Ergebnis verwalten, was aber irgendwie nicht richtig gelang. Zu tief standen wir und die Wechsel klappten nicht optimal. Dementsprechend kam Lira zu seiner stärksten Phase und dann zum Anschlusstreffer. Im Anschluss dann wurden uns aus meiner Sicht 3! Klare Neunmeter verwehrt, 2 x wurde Micky im Strafraum vom Lira Keeper umgerammt, einmal Mirco in Aussichtsreicher Position von Hinten umgestoßen. Wir fingen uns dann aber, und ließen nichts mehr zu. Einen schulmäßigen Konter konnte Micha W. mit seinem zweiten Treffer dann abschließen. Das Spiel war entschieden!

 

13. Spieltag

RW Spandau – BSG Max-Bürger-Khs 11:1 (2:0)

Mo., 09.04., 19:30h, Grüngürtel

 

Aufstellung: Mirco – Mario, Micha Sch., RoBlo, Martin – Micha W., Blacky, Matze R. – Bernard, Micky, Walli

Tore: 3 x RoBlo, 3 x Bernard, Matze R., Walli, Micha W., Blacky, Eigentor

Bes. Vorkommnisse: ---

 

Zum zweitenmal zweistellig!

Nachdem wir 14 Tage vorher zum Hinrundenmatch angetreten sind, welches wir mit 14:0! siegreich gestalteten, waren wir gespannt, ob es diesmal wieder zu einem Torfestival kommen würde. Wir waren zahlenmäßig gut aufgestellt, insgesamt 11 Aktive standen zur Verfügung. Natürlich waren wir Favorit, aber gerade bei solchen Spielen ist Vorsicht geboten.

MBK war wieder vollzählig +1 angetreten und schien anders als im Hinspiel eine andere Taktik zu spielen, nämlich extrem defensiv aufzulaufen, d.h. mit Mann und Maus sich vor dem eigenen Tor zu postieren. So kam es wie es meistens in solchen Spielen kommt, Belagerungszustand in Richtung MBK, aber lange Zeit kein zählbarer Erfolg. Gestützt auf diesem Bollwerk und einem sehr erfolgreichen Keeper hielten sie sich lange Zeit schadlos. Nach vorne ging aber nichts, 0 Aktionen gezielt in Richtung RWS.

So dauerte es bis zur 22. Min., bis Matze R. endlich den Führungstreffer erzielen konnte. Nach dem 2:0 durch Walli und einer Vielzahl von guten Paraden des MBK Keeper ging es in die Halbzeit.

In der ersten Phase in Halbzeit 2 das gleiche Bild. MBK hinten sehr kompakt und beim Stand von 3:0 konnten sie sogar den Ehrentreffer erzielen. Jetzt schienen sie sogar Morgenluft zu schnuppern, was aber gründlich in die Hose ging. Die sich jetzt bietenden Räume wurden konsequent durch RWS genutzt, und dann kam es doch noch zum nicht mehr erwarteten Torfestival.

 

12. Spieltag

BSG F.L.G. - RW Spandau 4:3 (3:1)

Sa., 17.02., 12:00h, Aroser Allee

 

Aufstellung: Matze L. – Mirco, Hanfi, Micha Sch., - Walli, Bernard, Blacky, Micha W.

Tore: 1:0 – 3:0 F.L.G., 3:1 Walli, 3:2 Walli, 3:3 Walli, 4:3 F.L.G.

Bes. Vorkommnisse: ---

 

An diesem Tag ging es gegen die BSG Freiberger Lebensmittel Gesellschaft, eine sympathische Truppe, die in den vergangenen 2 Jahren sich in unserer Staffel im unteren Drittel platzierte (jeweils 8.). Erwähnenswert hier das Punktspiel vom 8.4.2017 aus der vergangenen Saison. Nach einem 6:0 Hinspiel Erfolg konnten wir im Rückspiel nur mit 7 Aktiven antreten. Nach einer zwischenzeitlichen 2:1 Führung lagen wir zur Halbzeit 7:2!!!! zurück. In diesem „SPIEL DES JAHRES“ drehten wir den Spieß noch um und siegten 8:7!!!!

In dieser Saison kamen sie in der Hinrunde zu einigen Erfolgen. Z.Zt. mit einer Quote von 3 – 1 – 6 liegen sie zwar nur auf Rang 11, konnten aber einige Achtungserfolge erzielen, u.a. 1:1 gegen Billerbeck. Und in der Heimbilanz sind sie 4. In den letzten 5 Punktspielen konnte F.L.G. 2 Erfolge verzeichnen, wir nur mit einem Sieg auf der Habenseite.

Somit spielte der 11. (F.L.G.) gegen den 10. (RWS), also Abstiegskampf pur.

Qualitativ, aber auch diesmal quantitativ waren wir gut aufgestellt, und so lag es nah, deutlich offensiver als zuletzt zu spielen.

Aber es kommt immer anders als man denkt …

… und es sollte wieder zu einem legendären Spiel kommen …

Wir waren wirklich guten Mutes und wollten mit einem Sieg die Abstiegsränge verlassen.

F.L.G war gut aufgestellt und mit 3 Wechselspieler vor Ort, wir wieder nur mit einem. Und die erste Chance konnte FLG verbuchen. Ein Foul von Mirco wurde durch den Schieri ca. 5 Meter in den Strafraum verlegt. Alle protestierten und selbst die Spieler von FLG gaben dem Schieri Bescheid. Und nach Sichtung des Videobeweises verlegte er den Freistoß wieder zur richtigen Stelle, nämlich außerhalb des Strafraumes   

Und plötzlich lagen wir trotzdem 3:0 zurück. So schnell konnten wir gar nicht schauen. Mit dem 3:1 Treffer von Walli blieben wir aber im Spiel, obwohl die erste Halbzeit wirklich „suboptimal“ war. Insbesondere Mirco bekam wirklich gar nichts auf die Reihe.

Halbzeit 2 dann aber, wie schon im o.a. Spiel, dann plötzlich ein vollkommen anderes Bild. RWS drückend überlegen und schließlich erzielten wir den Ausgleichstreffer. Und wir wollten mehr. Hochkarätige Chancen auf einmal, Walli, Mirco und in einer Szene Bernard vergaben aber. Und dann noch ein Foulneunmeter. Leider hatte Walli unser Spiel mit dem Super Bowl in Amerika verwechselt und semmelte gefühlte 20 Meter drüber. Und dann kam es so, wie es kommen musste. Ein F.L.G. Spieler nahm sich ein Herz und den Ball, startete aus der eigenen Hälfte ein Solo, ließ uns stehen wie Fahnenstangen und erzielte dann aus heiterem Himmel den Siegtreffer.

 

11. Spieltag

RW Spandau – Lichtenrade Ost 3:1 (2:0)

Mo., 05.02.2018, 19:30h, Grüngürtel

 

Aufstellung: Mirco – Micha, Hanfi, Ronny –Walli, Blacky - Micky

Tore: 18. Min. 1:0 Micky, 30. Min. 2:0 Micky, 39. Min. 2:1 Lira, 48. Min 3:1 Walli

Bes. Vorkommnisse: ---

 

Erstes Spiel 2018 gegen den „alten“ Konkurrenten FFC Lichtenrade Ost. Seit 2011 haben wir von allen bei uns beteiligten Mannschaften die meisten Duelle gegen diese sympathische Truppe aus dem Süden ausgetragen, nämlich 12. Dabei gab es 8 Siege für RWS, ein Unentschieden und 3 Niederlagen wobei die letzte Niederlage mit 0:3 aus der letzten Saison datiert ist.

Nachdem wir aus den letzten 6 Pflichtspielen 5 Niederlagen kassierten, waren wir durchaus auf Wiedergutmachung gegen den Tabellenfünften aus, der in den letzten 5 Pflichtspielen 4 Siege eingefahren hatte.

Tabellenplatz 5 (Lichtenrade) gegen Tabellenplatz 11 (RWS), 12 Aktive von Lira gegen ohne Wechselspieler von RWS, Lira mit 4 Siegen aus den letzten 5 Spielen, RWS mit 4 Niederlagen in Folge: Der Favorit war klar!

Zudem waren wir ohne Wechselspieler unterwegs, was sicherlich grundsätzlich auch nicht von Vorteil war. Kurzfristig mussten noch Matze R. dienstlich absagen und Bernard war erkrankt.

Aber …..

Vorneweg, die glorreichen 7 machten ein blitzsauberes Spiel.

Taktisch im 3 – 2 – 1, mit Micky „Gerdchen Müller“ als alleinige Spitze aufgestellt wollten wir defensiv erst einmal kompakt stehen, um den ein oder anderen Konter zu setzen und vor allen Dingen Kraft zu sparen. Und dies klappte in der Umsetzung fast optimal. Lira Ost, die uns eventuell aufgrund der schlechten Ergebnisse der nahen Vergangenheit und der dementsprechenden Platzierung vielleicht sogar unterschätzten, wurde von der ersten Minute an unter Druck gesetzt. Nichts war mit sporadischen Kontern oder abwartender Haltung, wir erspielten uns in den ersten 15 Minuten ein klares Übergewicht und dominierten das Spiel. Der Gegner rieb sich überrascht die Augen und dann war es geschehen: 1:0. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte Lira keinen! Abschluss, geschweige eine klare Chance. Bedingt durch den Kräfteverschleiß ohne Wechselspieler unsererseits kamen sie jetzt etwas besser auf, konnten aber nur einen Pfostenschuss verbuchen. Ansonsten blieb unser Keeper arbeitslos. Zu einem günstigen Zeitpunkt erzielten wir das 2:0. Kurz vor dem Halbzeitpfiff schlug Micky „Gerdchen Müller“ zum zweiten Mal zu. Mir Beginn der zweiten Halbzeit musste Lira kommen und kam zu ihrer stärksten Phase, welche dann auch zum Anschlusstreffer führte. Unser Kräfteverschleiß war in dieser Phase sichtbar, dennoch standen wir hinten sicher und konsequent, und wir fanden über Kampf wieder besser ins Spiel. Selbst Micha W. grätschte so oft, wie in allen Spielen vorher zusammen. Insgesamt hatten wir weiterhin ein klares Chancenplus, der gegnerische Keeper verhinderte wiederholt einen weiteren Rückstand. Die Entscheidung erzielte dann aber schließlich und endlich Walli. Den Torschuss von Micky „Gerdchen Müller“ buxierte er dann final über die Linie.

Somit erreichten wir einen nicht unbedingt erwarteten, aber durchweg verdienten Sieg.

Fazit: Ohne Wechselspieler eine astreine Leistung aller Beteiligten. Und dies nicht nur in kämpferischer Hinsicht, auch spielerisch konnten wir Akzente setzen. Beispielhaft das 1:0, über drei Stationen von hinten heraus, Abschluss, TOR. Herausragend Ronny, der hinten alles dicht hielt und immer wieder Akzente nach vorne setzte.

Dennoch muss kritisch beäugt werden, dass nur 7 Aktive zur Verfügung standen. Der Aderlass innerhalb unserer Mannschaft in dieser Saison ist zwar enorm (mit 22 Spieler in die Saison gegangen, jetzt nur noch 14 Aktive), die Abgänge von Dorne, Schädel, Schucki, Uwe, Boris, Enno u.a. sind einfach nicht zu kompensieren, so dass die durchweg guten Ergebnisse der letzte 2 Jahre (Rang 4 und 3) voraussichtlich nicht zu erreichen sind. Somit müssten die Verbliebenen sich selbst reflektieren und versuchen, nicht nur sporadisch anwesend zu sein, denn sonst könnte es in der Gestaltung der Saison schwierig werden. Denn immerhin sind noch 16 Spiele mindesten zu absolvieren.

 

10. Spieltag

BSG Blau Weiß Berthold - RW Spandau -:- (-:-)

Mo., 00.00.2018,

 

Spiel verlegt

 

Aufstellung:

 

 

 

9. Spieltag

RW Spandau – BSG BMW 3:5 (2:3)

Mo., 04.12.2017, 19:30h, Grüngürtel

 

Aufstellung: Matze L. – Hanfi, Ronny, Mario, Uwe – Micha W., Nikos, Bernard, Blacky

Tore:T 0:1 BMW, 0:2 BMW, 1:2 Ronny, 2:2 Ronny, 2:3 BMW, 2:4 BMW, 2:5 BMW, 3:5 Ronny

Bes. Vorkommnisse: ---

 

Ronny 3 Tore – und es reichte nicht ….

An diesem kalten Dezember Tag ging es gegen BSG BMW. Die Truppe ist neu gemeldet und konnte in den vergangenen Spielen überzeugen. 5 klare Siege, u.a. gegen Bor. Billerbeck (13:1) und SG Ü100/Schlaff (7:2) manifestierten ihren Anspruch auf einen Spitzenplatz. Aber auch insgesamt 3 Niederlagen standen schon in der Agenda (0:6 Pokal gegen FC Horrido, 1:5 gegen BSG Behring und 1:4 gegen BSG ADC Krone/Vattenfall B). So war zu vermuten, wenn sie die „Erste“ Truppe zusammen haben, sind sie bärenstark, aber es scheint nicht immer so zu sein. Und die Niederlagen waren allesamt Auswärtsspiele, immer in der Woche. Ihre Heimspiele (alle klar gewonnen) waren alles Samstag Spiele. So keimte Hoffnung auf …

Leider waren wir personell wieder nicht optimal aufgestellt, aber die 9 Aktiven machten ein gutes Spiel, obwohl am Ende die fünfte Punktspielniederlage in Folge auf dem Papier stand.

Trotz der Niederlage hat es aber wirklich viel Spaß gemacht … Da war vielleicht sogar mehr drin, als am Ende herausgekommen ist. Auf jeden Fall kann man darauf aufbauen. Wir haben gut gekämpft gegen einen überstarken Gegner. Es hätte auch 6:10 ausgehen können. Der Gegner war extrem stark in Halbzeit 1, aber wir sind zurückgekommen, und eine Führung war durchaus möglich. Schließlich konterten sie uns klassisch zum 2:4 und 2:5 aus.

Dennoch bewies unsere Truppe eine tolle Moral, und irgendwann werden wir auch wieder punkten.

 

 

 

8. Spieltag

RW Spandau – SG ADC Krone / Vattenfall 1:2 (0:1)

Mo., 20.11.2017, 19:30h, Grüngürtel

 

Aufstellung: Matze L. – Mirco, Hanfi, Uwe – Ronny, Nikos, Blacky, Matze R. – Bernard, Micha W.,

Tore: 18. Min. 0:1 Krone, 39. Min. 0:2 Krone, 43. Min. 1:2 Hanfi

Bes. Vorkommnisse: ---

 

4. Niederlage in Folge

 

Gegen das „unbeschriebene Blatt“ Krone/Vattenfall gaben wir unsere bisher schlechteste Saisonleistung ab. Die Ergebnisse des Gegners in der Vergangenheit, ein 4:1 Sieg gegen BSG BMW stand eine 0:3 Niederlage gegen BSG Max Bürger Krankenhaus gegenüber, ließen kein Rückschluss über die erbrachte Leistung zu.

Zum Spiel

Während wir in den letzten Spielen teils gute Leistungen zeigten, war es in diesem Spiel ganz schlecht. Wir bekamen nie richtigen Zugriff auf ein Spiel, welches uns einen insgesamt guten Gegner bescherte, der aber durchaus schlagbar war.

Ohne Wechselspieler antretend spielten sie einen passablen Ball, technisch versiert. Wir aber eben nicht. An Torschüssen gemessen lagen wir zwar vorne, aber richtige Chancen konnten wir kaum erarbeiten. So kam es wie es oft kommt, insbesondere in den letzten Spielen. Der Gegner geht in Führung, und wir hecheln hinterher. Dem 0:2 hatten wir nur den Anschlusstreffer entgegenzusetzen, das war es aber auch.

 

7. Spieltag

SG Team Ü 100/SC Schlaff - RW Spandau 4:1 (2:0)

16.11.2017, 20:00h, Treseburger Ufer

 

Aufstellung: Matze L. – Mirco, Micha Sch., Hanfi, Ronny – Blacky, Micha W., Micky, Bernd

Tore: 1:0 Schlaff, 2:0 Schlaff, 2:1 Micha W., 3:1 Schlaff, 4:1 Schlaff

Bes. Vorkommnisse: ---

 

Vermeidbare Niederlage

Gegen die alten „Rivalen“ wollten wir unsere Niederlagenserie von 2 Spielen in Folge ausmerzen und so gingen wir voll motiviert in diese Partie. Wir legten los wie die Feuerwehr, Angriff auf Angriff rollte gegen das Schlaff Tor. Aber wie in den vergangenen Spielen gingen wir fahrlässig mit unseren Torchancen um, ein guter Schlaff Keeper und unser Unvermögen verhinderten den Führungstreffer. Und dann war er plötzlich wieder da. Der Treffer zum Rückstand. Und dann auch noch das 2:0. Mit der Hereinnahme des „Elfer“ gewann das Spiel von Schlaff enorm an Qualität, dieser stellte uns wiederholt vor nicht lösbaren Rätseln.

Gut beginnend dann Halbzeit 2, wir versuchten viel, aber eben nicht genug.

Wir wurden klassisch ausgekontert und somit ging das dritte Spiel in Folge verloren.

Spielbericht Homepage SC Schlaff

Und wieder ein Heimspiel. Am Donnerstag Abend trafen wir auf Rot Weiß Spandau. Uns als ein guter und fairer Gegner bekannt. Das Spiel ist schnell erklärt. Wir waren so etwas von nervös dass wir einen Fehlpass nach dem anderen spielten. Rot-Weiß Spandau bekam Chancen am laufenden Band doch Gott sei Dank hatten wir heute einen mega fitten Torwart im Kasten der all diese Chancen halten konnte. Als wir langsam zur Ruhe fanden konnten wir ebenfalls sehr gute Angriffe fahren und uns mit zwei Toren belohnen so dass wir mit diesem Ergebnis in die Halbzeit gingen. In der zweiten Hälfte setzte uns Spandau enorm unter Druck was dazu führte dass wir Fehler begangen so dass sie es schafften einen Anschlusstreffer zu erzielen. Doch wir stellten uns langsam darauf ein und ließen den Ball laufen. Wir konnten dann kurz nach dem Anschlusstreffer das 3 :1 markieren und noch etwas später dann das 4:1 erzielen . Ich glaube das dann etwas die Luft auf beiden Seiten raus war. In den letzten zehn Minuten plätscherte das Spiel auf beiden Seiten so dahin. Ich möchte an dieser Stelle noch erwähnen dass es ein mega faires Spiel von beiden Seiten war. Mit Sicherheit auch auf jeder Seite mit Fouls wo man trotz alledem den Gegner Shakehands gab und man sich vernünftig miteinander unterhalten konnte.
Da sollte sich so mancher Gegner eine Scheibe abschneiden.

 

6. Spieltag

RW Spandau – BSG Behring 3:5 (1:2)

Mo., 10.11.2017, 19:30h, Grüngürtel

 

Aufsterllung: Matze L. – Mirco, Hanfi, Mario – Ronny – Achim, Blacky, Boris, Micky

Tore: 12. Min. 0:1 Behring, 15. Min. 1:1 Hanfi, 22. Min. 1:2 Behring, 36. Min. 1:3 Behring, 45. Min. 2:3 Boris, 50. Min. 2:4 Behring, 52. Min. 3:4 Achim, 58. Min. 3:5 Behring

Bes. Vorkommnisse: ---

 

Personalprobleme !!!

Erstmals hatten wir an diesem Spieltag erhebliche Personalprobleme. Nur 7 Aktive stellten sich vorerst zur Verfügung. Und das gegen die spielstarke Mannschaft BSG Behring, die bei 2 ausgetragenen Spielen 2 Siege eingefahren haben und auch im Pokal die 3. Runde erreichten. In der letzten Saison gab es gegen den letztjährigen Tabellenvierten ein 6:0 (Wertung-) Erfolg und ein 4:3 Sieg. Schließlich kamen glücklicherweise noch 2 Aktive dazu und einer sagte ganz kurzfristig ab, so dass 9 Spieler zur Verfügung standen.

Mit Goalgetter Walli und Matze R. meldeten sich zudem zwei Verletzte ab, weiterhin kam es zu acht !!! weiteren Absagen aus den verschiedensten Gründen.

Zum Spiel:

Die ersten 10 Minuten gehörten den Rot Weißen. Früh störend stellten wir den Gegner vor erheblichen Problemen in der Anfangsphase und Blacky konnte 2-mal Maß nehmen, leider aber ohne zählbaren Erfolg. Nachdem der erste Anfangsschwung von uns verpufft war, stellten sich die spielstarken Behringer immer besser auf unser offensiv ausgerichtetes Spiel ein und näherten sich Stück für Stück unserem Kasten. Das 0:1 dann ein Schuss aus der zweiten Reihe, der Gegner wurde zu spät attackiert, ein Fehler, der uns schon öfters in der Vergangenheit ereilte. Hanfi konnte aber mit einem satten Schuss kurz danach ausgleichen. Wir spielten nicht schlecht, Behring schien etwas ballsicherer und kombinierte gefällig, während wir uns auf unsere schnellen Leute verließen. Aber den Führungstreffer erzielten dann wieder die Behringer. Das Spiel ging dann bis zur Halbzeit Hin und Her, ohne großartigen Strafraumszenen.

Nach dem Halbzeittee konnte dann Behring zum ungünstigsten Zeitpunkt einen weiteren Treffer erzielen, der uns sichtlich schockte. Wir kamen nicht mehr richtig ins Spiel, zu sicher und kompakt standen die Blauen. Es sah in dieser Phase nicht so aus dass wir noch was reißen könnten, umso überraschender war dann unserer Anschlusstreffer.

Die letzten 10 Minuten dann ein irrwitziges Spiel. Ein verunglückter Torschuss von Behring kam dann zum eigenen Spieler der zum 2:4 einnetzte. Wer jetzt aber glaubte wir gaben auf, der täuschte sich. Achim konnte den wiederholten Anschluss sehenswert erzielen und wir drängten jetzt mit Macht auf den Ausgleich. Selbst unser Keeper Matze ging in die Sturmspitze und hatte sogar eine Einschußmöglichkeit aus dem Gewühl, der Ball wollte aber nicht rein. So kam es, dass der Gegner dann kurz vor Schluss den Ball ergatterte, ihn weit aus der eigenen Hälfte in Richtung unser Tor schoss und dieser „kullerte“ dann gemächlich in unseren verwaisten Kasten.

Fazit: Wieder gut gespielt, aber insgesamt gesehen verdient verloren.

 

 

5. Spieltag

RW Spandau – Borussia Billerbeck 3:3 (2:2)

Mo., 09.10.2017, 19:30h, Grüngürtel

 

Aufstellung: Matze L. – Mirco, Micha Sch., Mario – Micha W., Hanfi, Ronny – Micha W., Matze R. – Walli, Micky, Bernard

Tore: 6. Min. 0:1 Billerbeck, 10. Min. 0:2 Billerbeck, 20. Min. 1:2 Hanfi, 24. Min. 2:2 Micky, 42. Min. 3:2 Matze R., 52. Min. 3:3 Billerbeck

Bes. Vorkommnisse: ---

 

Verschenkte Punkte?

Die Antwort ist Nein! Denn insgesamt gesehen trafen sich an diesem verregneten Abend zwei Mannschaften, die sich auf Augenhöhe befanden.

In der vergangenen Saison standen ein 5:1 Sieg RWS einem 5:3 Sieg Billerbeck gegenüber. Wir, zum wiederholten male mit vollem Spielberichtsbogen (12 Aktive) angetreten, waren eigentlich guten Mutes hier und heute 3 Punkte einzufahren, da nicht nur die Quantität, sondern auch die Qualität stimmte.

Aber es fing gaaaaanz schlecht an. Die ersten beiden guten Angriffe der Billerbecker wurden gleich verwandelt und wir waren erstmal geschockt. Nachdem wir uns nach geraumer Zeit dann wieder gefangen hatten, gestalteten wir das Spiel leicht überlegen, wobei Billerbeck immer gefährlich war. Irgendwann war es dann aber soweit. Ein Gewaltschuss von Hanfi aus der zweiten Reihe, unten rechts eingeschlagen, unhaltbar. Wir dann in der Folgezeit weiter optisch überlegen, bekamen aber dennoch das Spiel nicht richtig in den Griff. Unser Fehler war dann aber immer wieder leichte Abspielfehler und das fehlende Nachrücken der Defensive in Offensivaktionen. „Richtige“ Toraktionen waren weiterhin Mangelware auf beiden Seiten. Der Ausgleich gelang uns dann aber doch. Micky (Gerdchen Müller) vollendete eine Mustergültige Flanke per Kopf – Ausgleich.

In der zweiten Halbzeit waren wir etwas variabler mit der Hereinnahme von Matze R., der dann folgerichtig auch den Führungstreffer erzielte. In dieser Phase waren wir gut, mehr aber auch nicht. Der gute Billerbecker Keeper hatte etwas mehr zu tun als unserer Matze L., zählbares sprang aber leider nicht heraus. Dennoch machte sich leichter Unmut in Reihen der Billerbecker breit und ich bin fest überzeugt, dass wenn wir das 4:2 erzielt hätten, wären wir als Sieger vom Platz gegangen. Aber so kam es wie es so oft kommt. Billerbeck fährt einen Angriff, der ballführende Spieler wird nicht konsequent angegriffen und vollendete, noch leicht abgefälscht.

Insgesamt aber gesehen eine gerechte Punkteteilung, da wir in der Endphase etwas weniger zulegten als der Gegner, der noch eine Großchance, hervorragend von Matze gehalten, verbuchen konnte.

 

4. Spieltag

RW Spandau spielfrei

 

3. Spieltag

RW Spandau – BSG Post Lichtenberg 3:0 (1:0)

Mo., 25.09.2017, 19:30h, Grüngürtel

 

Aufstellung: Matze L. – Micha Sch., Mirco – Matze R., Micha W., Martin – Blacky, Micky, Bernard

Tore: 2. Min. 1:0 Micha W., 42. Min. 2:0 Micky (Tor des Monats, nach mustergültiger Flanke von Micha W. per Kopf über den Keeper), 54. Min. 3:0 Micky (nach schulmäßigen Konter und Paß von Blacky abgestaubt)

Bes. Vorkommnisse: ---

 

Keeper Matze überragend!

BSG Post Lichtenberg, erstmals in der Landesliga 2 vertreten, war für uns ein unbeschriebenes Blatt. Da sie aber in der vergangenen Saison wie wir den 3. Platz (Landesliga 1) erreichten, war es klar, dass sich kein Kanonenfutter in Spandau präsentieren würde. In ihrem ersten Pflichtspiel in „unserer“ Staffel kam es zu einer knappen 0:1 Niederlage gegen FFC Lichtenrade Ost, einem Team, welches sich in der Vergangenheit immer auf Augenhöhe mit uns befunden hat.

Leider mussten wir wiederrum diverse Absagen verbuchen, insgesamt acht Aktive hatten aus den verschiedensten Gründen abgesagt, mit Enno, Walli und Schädel sogar eine komplette Offensiv-Abteilung, dazu alte Haudegen wie Hanfi, Ronny und spielstarke Leute wie Mario, Nikos und Schucki. Dennoch bekamen wir neun voll motivierte Spieler zusammen.

In den ersten Minuten war schon zu sehen, warum Post Lichtenberg in der vergangenen Saison oben mitspielte. Auch sie voll motiviert, willens die Auftaktniederlage auszugleichen. Der erste Punch lag aber bei uns. In der 2. Minute vollendete Micha W. und wir gingen in Führung. Und das war gut so, denn in der Folgezeit waren sie überlegen in der Offensive. Dennoch hatten wir gute Konterchancen, in der 4. Minute einen Riesen und auch Micky hätte per Kopfball unsere Führung ausbauen können. Aber man muss auch ganz klar sagen, der Gegner war Omnipräsent. In dieser Phase, wie auch im gesamten Spiel, fightete die Defensivabteilung, angeführt von einem umsichtigen Micha Sch. und einem überragenden RWS Keeper. Insgesamt zählte der geneigte Zuschauer ca. 20 zu 8 Torschüsse für Lichtenberg. Aber Matze war da, ca. 6 – 8 erstklassige Chancen konnte er reaktionsschnell vereiteln. Das soll aber nicht heißen, dass wir chancenlos waren. Einige Konter wurden sehr gut vorgetragen und auch eine 2:0 Führung zur Halbzeit wäre möglich gewesen, aber nicht verdient.

Unter anderem weil wir auch einen Schieri hatten! Und zwar der gleiche wie im Spiel gegen BSG Commerzbank, wo er uns schon einen aus meiner Sicht klaren Foulneunmeter verweigerte. Auch diesmal! Bernard tankte sich in Halbzeit 1 schön über halblinks durch und wurde dann im Strafraum vom verfolgenden Gegner von hinten umgestoßen. Kein Pfiff!

Die zweite Halbzeit dann das gleiche Spiel. Lichtenberg hatte mehr vom Spiel, wir aber immer wieder gut konternd. Und dann die große Stunde von Micky. Eine weite Flanke von rechts (Micha W.) nahm er aus ca. 15 Meter mit dem Kopf und brachte das Runde über den zu weit vor dem Tor stehenden Keeper in das Eckige! TRAUMTOR, 2:0!

Aber Lichtenberg wollte sich immer noch nicht geschlagen geben. Aber wir hatten ja Micky. In Gerd Müller Manie staubte er einen Konter nach Querpass von Blacky zum jetzt dann doch entscheidenden 3:0 ab. Und der neue Gerd Müller sollte weiter im Blickpunkt bleiben. Kurz vor Schluss, den Hattrick vor Augen, strebte er dem 4:0 alleine auf den Keeper zu und wurde über gefühlte fünf Minuten vom Gegner festgehalten – Neunmeter? Natürlich, für alle ersichtlich, außer …. für den Schieri. Aussage vom festhaltenden Spieler:“ Ich hätte dich ja auch umkloppen können …“. Aussage vom Schieri:“ So kurz vor Schluss gebe ich keinen Neunmeter!“ Nun ja ….

 

Aber egal, ein 4:0 wäre auch definitiv nicht dem Spielverlauf zuträglich gewesen. Mit Glück, einem sehr gute Keeper und aber auch taktischem und kämpferischen Geschick brachten wir 3 nicht unbedingt erwartete Punkte nach Spandau. Und das gegen einen Gegner, der voraussichtlich im weiteren Verlauf der Saison „oben“ mitspielen wird.

 

2. Spieltag

SG Raddatz - RW Spandau 4:3 (2:1)

29.10.2017, 12:00h, Königshorster Straße

 

Aufstellung: Mirco – Hanfi, Ronny, Nikos, Micha W., Uwe – Blacky, Walli, Bernd, Matze R.

Tore: 5. Min. 1:0 Raddatz, 8. Min. 1:1 Blacky, 26. Min. 2:1 Raddatz, 36. Min. 3:1 Raddatz, 39. Min. 3:2 Eigentor, 46. Min. 4:2 Raddatz, 52. Min. 4:3 Blacky

Bes. Vorkommnisse: 6. Min. Verletzung Walli, 48. Min. Verletzung Matze R.

 

Spiel mit Hiobsbotschaften

Guten Mutes waren wir vor dem Spiel des letztjährigen Tabellenzweiten (Raddatz) gegen den letztjährigen Tabellendritten (RWS). Personell waren wir auch gut aufgestellt, obwohl erstmals nicht mit voller Kapelle auflaufend (12 Aktive).

In der vergangenen Saison kam es zu einem 1:0 Sieg von Raddatz, demgegenüber stand ein 3:2 Erfolg von RWS.

Raddatz mit Sieg und Niederlage in die Saison gestartet, wir mit zwei Siegen und einem Unentschieden. In der Vergangenheit spielte Raddatz immer aus einer gesicherten, kompakten Abwehr, von hinten aufbauend und gestützt auf gute Individualisten den Erfolg suchend. Wir wollten wieder mit dem Erfolgskonzept aus dem Spiel gegen SC Eichkamp agieren, nämlich offensiv, frühzeitig den Gegner attackieren. Und so sollte es auch kommen …. Sollte, denn leider sprachen viele Faktoren an diesem Tag gegen uns.

Unser Goalgetter Walli verletzte sich beim Warmmachen so erheblich, so dass es ihm nicht möglich war, am Spiel „draußen auf dem Feld“ teilzunehmen. Kein Problem dachten wir uns, so wechseln wir eben und Walli geht ins Tor, was er in der Vergangenheit auch schon sehr gut machte. Natürlich würde er uns dann draußen fehlen. Aber es kam anders. Die ersten Minuten spielten wir sehr konzentriert und waren überlegen. Aber dann … der erste Schuss von Raddatz Richtung RWS Tor rutschte Walli durch die Hände. Kann passieren, 1:0, kein Problem grundsätzlich, aber bei dieser Aktion verletzte er sich zudem schlimmer, so dass ein weitermachen nicht mehr möglich war. Also zurück gerudert und Mirco wieder in den Kasten.

Aber wir ließen uns nicht beirren und erzielten durch Blacky postwendend den Ausgleich. Weiterhin behielten wir unser geplantes System bei, und stellten Raddatz vor echte Probleme. Ihr sicheres Spiel von hinten heraus war kaum möglich, sie mussten dann oftmals auf lange Bälle  ausweichen, welche unsere kräftigen Abwehrhünen dann oft abräumen konnten. Aber irgendwann bekamen sie dann besseren Zugriff auf das Spiel, gestützt auf zwei sehr gute Individualisten in ihren Team, die uns mit fortschreitender Spieldauer vor immer mehr Probleme stellten. Wir spielten dennoch nicht schlecht, viele Sachen setzten wir gut um und hatten ein leichtes Plus an Chancen. Den Führungstreffer erzielte dann aber Raddatz. Aus dem Halbfeld heraus in Torraumnähe, verdeckter Schuss – TOR.

Halbzeit

Irgendwie waren wir zeitweise dann nicht mehr so präsent. Das 3:1 eigentlich eine Kopie des 2:1, unten rechts eingeschlagen.

Aber es ging weiter, ein schönes Kopfballeigentor von Raddatz brachte uns dann wieder ran, aber ein vermutlich haltbarer Schuss von halbrechts stellte den alten Abstand wieder her. In dieser Phase musste dann mit Matze R. ein weiterer Offensivakteur verletzungsbedingt passen. Raddatz zog sich jetzt weit zurück und uns lief die Zeit weg. Wir konnten wieder den Anschluss herstellen, das war es dann aber auch.

Fazit: Ein super faires Spiel (nur ein Foul in der gesamten Spielzeit !!) gegen einen sympathischen Gegner. Ein Punkt wäre absolut gerecht gewesen, aber wenn von 5 Torschüssen von Raddatz 4 in unseren Kasten gehen ist es schwer, solch ein Spiel erfolgreich zu gestalten. So kam es nach sieben !!! Pflichtspielen in Folge ohne Niederlage zu einer nicht ganz verdienten Punktabgabe.

 

 

1. Spieltag

RW Spandau – BSG Commerzbank 3:1 (1:0)

Mo., 11.09.2017, 19:30h, Grüngürtel

 

Aufstellung: Matze L. – Micha Sch., Mirco, Micky, Mario – , Ronny, Micha W., Schucki – Blacky, Matze R. – Schädel, Bernard

Tore: 122. Min. 1:0 Micha W., 36. 2:0 Schädel, 42. Min. 2:1 Commerzbank, 52. Min. 3:1 Blacky

 

Bes. Vorkommnisse: ---

 

Erster Sieg im ersten Spiel

Das letzte Spiel der vergangenen Saison ist nun das erste Spiel der neuen Saison. BSG Commerzbank, die 2017 nur den vorletzten Rang erreichen konnten, zeigten im letzten Spiel aber eine gewisse Klasse und spielten deutlich besser als der Tabellenplatz vermuten ließ. So kam ein zwar verdientes, dennoch aber knappes 3:1 für unser Team heraus. Davor gab es auch jeweils Siege: 5:1, 7:1, 1 x trat Commerzbank nicht an.

Personell waren wir mit 12 Aktiven ganz gut aufgestellt, dennoch mussten mit Hanfi ein körperlich körperlich starker Defensiv Recke berufsbedingt absagen, und Goalgetter Walli und Spielgestalter Enno waren urlaubsmäßig noch unterwegs. Damit fehlten die beiden Torschützen vom Dienst der letzten Saison (22 und 11 Treffer). Dafür feierte Schädel (280 Tore in 247 Spielen für RWS) sein Comeback vom Comeback vom Comeback und auch Schucki griff wieder an.

Und die Befürchtung, dass sich Commerzbank nicht als Kanonenfutter präsentiert, bewahrheitete sich.

Durchaus motiviert, mit laufstarken und technisch guten Leuten traten sie an und es wurde ein Spiel auf Augenhöhe.

In der ersten Phase der ersten Halbzeit absolut ausgeglichen, mit leichten Vorteilen für RWS, ohne aber sich klare Chancen herausarbeiten zu können, und das auf beiden Seiten. Die Defensiv Reihen standen an diesem Tag beide sicher. In der 5. Minute dann die erste Hiobsbotschaft. Mario verletzte sich ohne Fremdeinwirkung und musste passen, so dass Micky von der Offensive in die Defensive versetzt wurde. Je länger das Spiel dauerte, desto stärker wurde dann Commerzbank in der Offensive. Das 1:0 erzielte dann aber doch RWS. Micha W. setzte sich über halb rechts gut durch und vollendete mit seinem schwachen linken Fuß unten rechts. Spätestens jetzt stellten wir fest, dass der Keeper von Commerzbank ein Schwachpunkt ist, aber daraus schlugen wir kein Kapital. Mit dem 1:0 ging es dann auch in die Halbzeit.

Halbzeit 2 eigentlich eine Kopie der ersten Halbzeit. Beide Mannschaften bemüht, ohne aber klare Chancen zu erarbeiten Dennoch hatte jetzt Commerzbank etwas mehr vom Spiel. Aber das Tor erzielte wiederrum RWS. Diesmal Schädel über links und dann vollendet ins lange Eck. Der Wille der Bänker war aber noch nicht gebrochen, weiterhin drückten sie und wir warteten dann auf Konter.

In dieser Phase kam es dann leider zu unschönen Szenen, wo der bis dahin gut leitende Schieri etwas den Überblick verlor. Einem aus meiner Sicht klaren Foulneunmeter für uns, der nicht gegeben wurde, folgten verbale Auseinandersetzungen zwischen den Teams, was sich in einer Tätlichkeit gegen Micha W. gipfelte. Verwarnt wurde dann aber kurioserweise der Geschädigte. Beide Teams wurden dann aber Gott sei Dank durch einige Besonnene beruhigt.

Commerzbank konnte dann doch, aus einem Gewusel heraus, den Anschlußtreffer erzielen. Und es war noch genug Zeit. Schließlich und endlich gelang uns dann aber mit einem schulbuchmäßig vorgetragenen Konter die endgültige Entscheidung.

Fazit: Commerzbank wird entgegen der letzten Saison, in der sie nur zwei Siege verbuchen konnten, für einige Teams zum Stolperstein werden. Wir hatten gute Ansätze, müssen aber in einigen Fällen konsequenter werden.